Australien - Queensland, Westaustralien und das Landesinnere

Kalbarri nach Cervantes 27.09.2005 - 28.09.05

27.09.05 In unserem Seaview-Bungalow werden wir später wach als sonst. aus-2005-0806Die Delphine lassen auch nicht lange auf sich warten. Wir gehen nur kurz zur Fütterung denn es ist wolkig und kühl, das Wasser sogar eher kalt. Nach dem Frühstück ist es auch schon fast 10.00 Uhr und Zeit zum Auschecken. Wir fahren in den Franciose Peron NP. Nach 6 km unbefestigter Straße kommen wir zum Homestad und einem artesischen Brunnen. In einem kleinen Pool baden wir in ca. 40°C warmen Wasser. Wir leisten einem französischen Pärchen Gesellschaft und Micha unterhält sich recht gut mit ihm. Wir gehen derweil auf Fotosession mit einem Waran oder Skink. Der hat in der Wasserleitung ein Leck entdeckt und schlabbert nun fleißig bis er dann langsam entschwindet. Dann fahren wir weiter bis zum Highway, fast, denn die Polizei fordert uns auf anzuhalten. Micha: Scheiße ich war zu schnell! Die Polizisten schauen herein und sagen „Sie sind schnell unterwegs aber nicht so schnell um ein Bußgeld zu bekommen. Schwein gehabt. Micha schaut sich noch die Messung im Polizeiwagen an und darf natürlich wieder blasen aber wir kommen mit einer freundlichen Verwarnung davon. Am Overländer Roadhouse wollen wir tanken aber der Diesel ist leer. Da der Tanker aber schon neu pumpt gibt es doch noch was. Dann geht es ca. 170 km den Highway weiter bis zum Abzweig Kalbarri. Wir fahren durch eine wunderschön blühende Landschaft fast wie heimische Heide. Ein ca. 27 km langer Abzweig soll uns zum „Naturs Window“ führen. Wo soll das bloß hier herkommen, es ist doch alles flach? Mitten in der Heide, kurz vor Ende der unbefestigten Straße öffnet sich ein riesiges Tal in dem der Murchinson River fließt.aus-2005-0796

Überwältigende rote Felswände tun sich auf. Ein paar Meter noch und schon sind wir auch an dem Fenster durch das man einen herrlichen Blick in das Tal hat. Der Trail soll hier 8 km lang sein, aber nicht geplant und auch schon zu spät. Wir fahren in den Ort Kalbarri und bekommen gerade noch einen Platz ohne Elektro. Wir fahren nun zum Essen, denn immerhin hat Micha ja heute Geburtstag. Unsere erste Wahl, eine Taverne, ist brechend voll. Wir gehen ins Blackrock Cafe. Das Essen ist schon super fürs Auge angerichtet und dann auch noch richtig lecker. Es gibt Snapper mit Banane, Reis und Salat. Dann müssen wir zur Feier des Tages noch Nachtisch haben. Das war sicher ein Fehler, denn nicht nur das ausgesuchte riesige Stück Kuchen kommt sondern auch noch Sahne, Eis und Erdbeeren. Jetzt können sie uns rausrollen. Schnell zurück zum Zeltplatz und einen kleinen Schnaps aus dem Bottle-Shop, dann schlafen.

aus-2005-085128.09.05 In der Nacht hat es geregnet und es ist auch jetzt noch wolkig und kühl. Es gibt ein paar Schokopops mit Milch und dann machen wir uns auf den Weg. Kurz hinter Kalbarri geht es zum Red Bluff. Die Brandung ist stürmisch und das Gestein dunkelrot. Wenige Kilometer danach gehen wir zum Mushroom-Fels und den zugehörigen Trail. Der Fels ist nicht so spektakulär wie ich mir vorgestellt habe aber auch hier brandet das Meer und schlägt gegen das Gestein. Ich gehe dann durchs Rainbow Valley zu Fuß und bin fast genau so schnell wie Micha hier mit dem Auto eintrifft. Der nächste Höhepunkt ist der Pot Alley, auch nicht weit von der Straße entfernt und unsere letzte Attraktion im Kalbarri NP. Wir fahren weiter nach Geraldton. Nach langer Zeit wieder eine richtige Stadt mit quirliger Einkaufstraße und Pubs. Wir schauen uns noch die extravagante Kirche an und schon geht es weiter. Noch ca. 250 km an der Küste entlang bis Cervantes. Etwa 2 km vorher zweigt die Straße in den Nambung NP ab. Hier wollen wir die Pinnacles noch im Abendlicht betrachten. Der Sand ist hier leuchtend gelb und die spitzen Steingebilde lugen hier frech in die Höhe. Das sieht wirklich sonderbar aber auch toll aus. Aber morgen mehr davon. Wir fahren in Cervantes wohl unseren letzten Campingplatz auf der Reise an und es gibt immer wieder kurze Schauer. Somit ist der kleine Ausflug zum Meer auch eigentlich nur nass und der Strand ist sowieso voller Algen. Also duschen, essen, ein Schnaps und ab ins Bett.

Der Nambung National Park 29.09.05

aus-2005-088929.09.05 Wir wachen morgens auf und es regnet immer wieder leicht. Also frühstücken wir im Vorzelt und fahren wieder zu den Pinnacles. Glücklicherweise lockert es sich hier etwas auf und die Sonne kommt zum Vorschein. Das Licht ist einfach perfekt. Es ist fantastisch und wir brauchen für die 3.5 km Rundfahrt fast 2 Stunden und müssen immer wieder anhalten und die Skulpturen aus Sand betrachten. Wir machen ein wenig Small Talk mit einem neuseeländischen Ehepaar, das auch sehr beeindruckt ist und dann geht es weiter. Da der 4WD-Track sehr rau sein soll geht es den Highway weiter bis zu einem Abzweig nach Lancelin. Die Straße ist wieder unbefestigt und tiefrot. Viele Pflanzen, vor allem die imposanten Graßbäume säumen unseren Weg. An der Küste angekommen regnet es wieder. Wir fahren trotz allem zu den weißen Dünen einen Allradgeländespielplatz. Wir düsen in den Sand, die Düne rauf und schon stecken wir fest. Jetzt können wir doch noch unseren Klappspaten ausprobieren.

aus-2005-0962Schipp, schipp und das Auto ist wieder frei und die Sonne scheint auch. Das gibt noch ein paar tolle Bilder und Spaß im Sand. An der Küste entlang fahren wir dann bis zum Yanchep NP kurz vor Perth. Der Park ist ganz 

aus-2005-0958

nett angelegt mit ein paar Koala-Bären und Kängurus aber es ist alles noch geschlossen. Noch ein paar Kilometer und wir sind in Perth, der einzigen Großstadt hier in Westaustralien. Ein paar Hochhäuser schießen hier aus dem Boden aber die meisten Häuschen haben hier viel Platz und es dauert ein wenig bis wir im Zentrum ankommen. Hier wimmelt es nur so von Leuten und wir bekommen keinen Parkplatz. Also schmeißt mich Micha am Wentworth Plaza Hotel raus und sucht weiter. Tja, das soll nun nicht unser einziges Problem sein. Alle Hotels sind hier ausgebucht. Was ist bloß los hier? Wir suchen noch eine Weile weiter und sind nun schon im 10.Hotel. Hier sagt man uns dass hier die Royal Show so was wie ein großer Jahrmarkt im Gange ist und somit die Chancen auf ein Zimmer in der Stadt schlecht stehen. Also fahren wir etwas aus der City heraus und wir suchen uns ein Motel. Wir werden schnell fündig und das Zimmer ist auch völlig in Ordnung. Wieder in der City essen wir richtig gut und trinken belgisches Bier, auch lecker. Aber es ist schon spät geworden und somit geht es nach einem kurzen Bummel zur verdienten Nachtruhe.

Perth und Fremantle 30.09.05 bis 02.10.05

aus-2005-101030.09.05 Heute ist Shopping angesagt. Es müssen unbedingt Mitbringsel für die Lieben zu Hause her. Micha eröffnet nebenbei schon mal ein Konto für den nächsten Besuch in Down Under. Im London Court gibt es ein spätes Frühstück. Die Straße ist richtig nett so zwischen den Wolkenkratzern etwas „Old England“. Wir rufen in Fremantle das Hotel Esplanade an um schon einmal für heute Nacht zu sorgen. Dann noch eine Verabredung mit Silke für heute Abend um ein wenig von Ihr über die Ausreise hierher zu erfahren. Also fahren wir am Nachmittag in die Hafenstadt vor Perth, nach Fremantle. Dort schlafen wir im besten Hotel der Stadt und sind mit 200 A$ da echt noch günstig dabei. Ich lasse mir sogleich ein Schaumbad ein und fühle mich wohl. Abends gibt es mexikanisches Essen und einen Cocktail. Die Nachos sind aber ein wenig matschig. Wir schlendern dann durch die bunten Markets und gehen in den Pub zu unserer Verabredung. Silke ist nun seit ca. 2 Jahren hier und kann uns vieles erzählen. Wir trinken ein paar Bierchen und fallen dann gegen Mitternacht total müde ins Bett.aus-2005-n-0667

01.10.05 Am nächsten Morgen bummeln wir noch mal durch die Markets und dann machen wir eine Tour durch das ehemalige Gefängnis. Ganz schön erschütternd wie primitiv man hier bis vor ein paar Jahren die Häftlinge noch untergebracht hat. Dann geht es wieder in die Großstadt. Ein kurzer Halt noch am Cottesloe–Beach um einen einzigen Surfer zuzuschauen, das Wetter ist wohl doch nicht so optimal hier, halt Frühling. Diesmal gibt es wieder Platz im Ibis Hotel in der City. Wir nehmen uns ein Zimmer und gehen noch mal zum Einkaufen. Dann packen wir unsere Sachen zusammen bevor wir noch eine Runde in der Stadt machen zum Swann River und nach Chinatown. Ein leckeres Abendessen gibt es bei Bobby Dazzler´s und ein Bier noch mal im Westende. Irgendwie sind wir traurig, denn morgen geht’s ab in den Flieger. aus-2005-n-0661

02.10.05 Wir haben noch den halben Tag Zeit, der Flug geht erst 16.05 Uhr ab Perth. Wir frühstücken in der City und fahren dann in den botanischen Garten. Hier können wir uns noch von der ganzen prächtigen Vegetation Westaustraliens verabschieden und haben noch einen tollen Blick auf die Skyline der Stadt. Dann fahren wir langsam Richtung Flughafen. Wir betanken ein letztes Mal unser Auto und geben es dann in der Vermietstation ab, dabei haben wir noch einen netten Plausch und der Angestellte bringt uns noch kurzerhand zum Flieger. Nun müssen wir endgültig zurück. Der Rest ist schnell erzählt. Wir fliegen 5 Stunden bis Singapur und da heißt es nur noch umsteigen und weiter bis Frankfurt in 12 Stunden. Wir kommen am 03.10.05, also am Feiertag in Deutschland an und fahren den Rest wieder mit dem Zug nach München. Schade, auch vier Wochen Urlaub gehen immer noch viel zu schnell vorbei.

Australiens Ostküste 1998

Australiens Ostküste Zu unseren Wohnmobil: Da wir Probleme mit unserem Kühlschrank hatten, mussten wir wenn irgend möglich immer nachts Strom haben. Deshalb haben wir oft auf diesen CG übernachtet: http://www.big4.com.au/ Ein allgemeiner Tipp zu Australien: Es gibt in jedem kleinsten Kaff eine sehr ordentliche und gepflegte öffentliche Toilette. Solltet ihr keine tolle im Wagen haben, ist das dort kein Problem. Scheint in AUS anscheinend Gesetz zu sein. Genervt haben uns allerdings die Landkarten: Da fährt man Stunden zum nächsten Kaff und denkt, dass es dort einen Supermarkt gibt, weil es in der Karte so groß eingezeichnet ist. In Wirklichkeit ist es zwar der größte Ort weit und breit, hat aber trotzdem nur 100 Einwohner und dementsprechend keinen Supermarkt und wenn ihr Pech habt auch keine Tankstelle. Deshalb immer rechtzeitig Tanken! Diese Schnorcheltour kann ich empfehlen. Habe natürlich keinen Vergleich zu anderen, aber das würde ich sofort wieder machen. Wir waren vermutlich auf Michaelmas Cay. Aber Vorsicht:! Du liegst dort den ganzen Tag in der prallen Sonne! http://www.oceanspirit.com.au/cairns2/ Das war ganz nett. Es ist erstaunlich was für klapprige Züge dort herumfahren und damit als historisch bezeichnet werden. Für den Preis und die Zeit, die das dauert, würde ich es sicher nicht mehr machen. Kuranda Train Die Olsen’s Capricorn Caves sind ganz tolle Höhlen: AustralienExplorer

Strandpromenade in CairnsDie meisten NPs in Australien sind gar nicht oder sehr schlecht erschlossen. In diesem haben wir ein paar Wanderungen gemacht. War recht interessant: http://www.binnaburralodge.com.au/ Hier gibt’s das Schnabeltier in freier Wildbahn zu sehen (allerdings nur zum Sonnenaufgang). Wir waren ca. 5 Minuten zu spät dran L. Die Straße zum Park selber ist mit einem Wohnmobil etwas schwieriger zu fahren und recht steil. Aber wir haben es auch geschafft. http://www.queenslandholidays.com.au/mackay/eungella.cfm Allgemein interessant ist das Zuckerrohr in der Gegend. Alle Felder dort sind mit kleinen Eisenbahnen verbunden, auf denen ewig lange Züge mit Zuckerrohr zu den Fabriken fahren. Natürlich nur zur Erntezeit, die aber bei unserem Besuch gerade war. Da meine Frau Tierfan ist, waren wir auch hier. Ist ganz interessant, gibt’s alles über Koalas. Vor allem durfte ich einen auf den Arm nehmen, weil sich meine Frau nicht getraut hat. http://www.koala.net/ Wir haben einen Ausflug zu »Ewingsdale Byron Bay« gemacht, der östlichste Punkt Australiens. Hat man, so weit ich mich erinnern kann, eine schöne Aussicht. In meinen Unterlagen steht „beschwerliche, lohnende Wanderung“. Zwischen Innisfail und El Arish liegt der Dundee Park. Dort sind Krokodile zu besichtigen. Da es vermutlich auf eurer Strecke liegt, auf jeden Fall sehenswert. Auf Fraser Island waren wir damit: http://www.seefraserisland.com/opp/tour/afi/afi.htm War sehr interessant, vor allem die Aussicht vom Flugzeug aus. Problem waren die Landezeiten wegen Ebbe und Flut. Dadurch kann es unter umständen etwas stressig werden. Gebucht haben wir den Flug im Touristencenter dort im Ort.

Beim Whalewatchen waren wir natürlich auch. Kann ich aber auf keinen Fall empfehlen, da zu der Zeit nur Weibchen mit ihren relativ frisch geborenen Jungen unterwegs sind und die sich nicht gerade unbedingt zu Schau stellen wollen. Also vorher prüfen, wer vorbeischwimmt. Vom Hafen von Sydney aus (zwischen Brücke und Opernhaus) eine Bootstour zum Zoo. http://www.zoo.nsw.gov.au/index.htm Die Aussicht vom Boot auf die Stadt ist super und vom Zoo aus habt ihr eine tolle Aussicht auf die Bucht. Meine Frau meint, es ist unbedingt sehenswert, ich habe da meine Zweifel. Da ihr allerdings wahrscheinlich direkt daran vorbei fahrt, könnt ihr es ja selbst entscheiden: http://www.bigbanana.com/ Hier wird neben 1000 anderen Dingen gezeigt, wie Bananen gezüchtet werden: auch in Australien gibt es sie nur nachgereift und nicht frisch vom Strauch. Außerdem könnt ihr mit einer Bahn durch die Felder durchfahren.

- Beitrag von K. und A. Huber - Wir bedanken uns bei den beiden für die Tipps und Links - hat uns sehr viel geholfen !!!!

Australien Landesfakten

LandesflaggeAustralien Landesfakten Fläche: 7.692.030 qkm.
Bevölkerungszahl: 19.731.984 (2003).
Bevölkerungsdichte: 2,6 pro qkm.
Hauptstadt: Canberra. Einwohner: 327.700 (2003).
Geographie: Australien grenzt im Norden an die Arafura- und die Timorsee, im Osten an das Korallenmeer und die Tasmansee des Südpazifiks, im Süden und Westen an den Indischen Ozean. Die Küste ist insgesamt 36.738 km lang. Die Ost- und Südostküste sind am dichtesten besiedelt. Australien ist der kleinste Kontinent der Welt und fast so groß wie das Festland der USA. 40% des Landes liegen in den Tropen. Die Landschaft ist außerordentlich vielfältig, das Spektrum reicht von trostloser roter Wüste bis zu üppig-grünen Regenwäldern. Das Landesinnere besteht überwiegend aus Ebenen mit einigen Seen und Flüssen; Berge erheben sich vor allem in den Küstenregionen. Die Gipfel der Bergkette Great Dividing Range im Osten sind die höchsten des Landes. Der Südosten ist ein riesiges fruchtbares Flachland. Im fernen Nordosten, auf der Cape-York-Halbinsel, herrscht dichter Dschungel vor. Entlang der Ostküste der Halbinsel liegt das weltberühmte Great Barrier Reef, ein 2012 km langes Korallenriff. Australien ist das trockenste Land der Welt, hat aber Schneefelder so groß wie die Schweiz. Die geographischen Besonderheiten der einzelnen Bundesstaaten und Territorien werden unter den entsprechenden Rubriken erwähnt.

Staatsform: Parlamentarische Monarchie (im Commonwealth) seit 1901. Verfassung von 1901. Bundesparlament aus zwei Kammern: Repräsentantenhaus mit 148 Mitgliedern und Senat mit 76 Mitgliedern. Staatsoberhaupt: Königin Elizabeth II., vertreten durch den Generalgouverneur Generalmajor Michael Jeffery, seit 2003. Regierungschef: John Winston Howard, seit 1996. Jeder der sechs Bundesstaaten und der zwei Territorien hat seine eigene Legislative, Exekutive und Jurisdiktion. In einem Ende 1999 abgehaltenen Referendum entschied sich Australien mit deutlicher Mehrheit gegen die Abschaffung der Monarchie und die Umwandlung in eine Republik. Karte

Religion: 27% Katholiken, 22% Protestanten, Minderheiten aller anderen Weltreligionen sowie Anhänger von Naturreligionen. Sprache: Amtssprache ist Englisch. Unter den Einwanderern gibt es Minderheiten, die ihre Muttersprache beibehalten haben; verschiedene Sprachen werden von den australischen Ureinwohnern gesprochen. Ortszeit: Es gibt drei Zeitzonen:
Nordosten/Südosten: MEZ + 9 (UTC + 10); Oktober bis März: MEZ + 10 (UTC + 11, außer Queensland). Mittelaustralien: MEZ + 8,5 (UTC + 9,5); Oktober bis März: MEZ + 9,5 (UTC + 10,5). Westen: MEZ + 7 (UTC + 8); Oktober bis März: MEZ + 8 (UTC + 9).

Netzspannung: 220/240 V, 50 Hz. Adapter erforderlich.

Landesvorwahl: 61. Von roten Telefonzellen aus können nur Ortsgespräche geführt werden, von grünen, goldenen oder blauen Telefonzellen sind Gespräche in alle Länder mit Selbstwählferndienst und Ferngespräche innerhalb Australiens möglich. Ein Ortsgespräch kostet 40c. Telstra Smart-Telefonkarten sind im Wert von 2, 5, 10 und 20 A$ in Zeitschriftenläden, Supermärkten und Drogerien erhältlich und können für Ortsgespräche oder internationale Anrufe verwendet werden. Kreditkartentelefone befinden sich in Flughäfen, Stadtzentren und in vielen Hotels.

Mobiltelefon: GSM 1900 und 800. Netzbetreiber umfassen u.a. Vodafone (Internet: www.vodafone.com.au), Optus (Internet: www.optus.net.au) und Telstra (Internet: website: www.telstra.com). Die Mobilfunknetze beschränken sich auf alle größeren Städte, in den etwas isolierter liegenden Landesteilen und im Outback ist der Empfang-/Sendebereich eingeschränkt. US-Mobiltelefone sind nicht kompatibel.

Fax: Faxmöglichkeiten bestehen überall in verschiedenen Geschäften und Verkaufsstellen. In Brisbane, Sydney, Melbourne, Perth und Adelaide können Faxbriefe kostenlos von Kurieren abgeholt werden. Faxnummernbücher sind in Postämtern erhältlich. Im Outback sind Faxmöglichkeiten eher begrenzt.

Internet/E-Mail: Internetcafés sind in allen größeren Städten vorhanden. Die meisten Hotels bieten ebenfalls Internet/E-Mail-Möglichkeiten an. Internetanbieter umfassen u.a. Telstra Bigpond (www.bigpond.com), Hunterlink (www.hunterlink.net.au) und Tassienet in Tasmania (Internet: www.tassie.net.au).

 

Telegramme: Können bei der Overseas Telecommunications Commission und deren Zweigstellen aufgegeben werden. Die Büros der Overseas Telecommunications Commission in Sydney, Brisbane, Canberra und Melbourne sind durchgehend geöffnet.

Post: Öffnungszeiten: Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr, manche auch Sa von 09.00-12.00 Uhr. Viele Postämter nehmen postlagernde Sendungen entgegen. Auf der Anschrift wird der Bundesstaat zumeist mit Kürzel angegeben, gefolgt von der Postleitzahl (Queensland wird z. B. zu QLD, South Australia zu SA usw.).

Deutsche Welle: Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0221) 389 32 08. Internet: www.dwelle.de) anzufordern.

Fraser Island 26.09.2003 bis 27.09.2003

26.09.03 Es ist noch früh als wir aufstehen und im Camper frühstücken. Dann fahren wir zum kleinen Flughafen. Nach ein paar Formalitäten und einem Video das uns auf die bevorstehenden Gefahren auf der Insel vorbereiten fliegen wir mit einer Cessna nach Fraser Island. Mit uns fliegt nur noch ein Angler mit und im zweiten Flugzeug sitzen noch zwei Mädels. Wir fliegen über einen kleinen fast kreisrunden See, da will ich hin. Auch den Lake McKenzie mit dem herrlichen türkisen Wasser haben wir schon gesehen. Unser Mietauto ist ein kleiner blauer Suzuki Jimny. Ist schon süß aber die Fahrt durch den hohen Sand ist ganz schön anstrengend und wir fürchten das Auto nicht im ganzen Zustand abgeben zu können. Wir kämpfen uns bis zum Lake McKenzie durch. Es ist wirklich einfach traumhaft hier zu planschen und uns im weißen Sand zu tummeln. Das Wasser ist glasklar und auch gar nicht so kalt. Nun fahren wir bis zur Central Station, dort beginnen die meisten Wanderwege. Auf dem Pyle Valey Walk erkunden wir den Regenwald einige Goanas kreuzen unseren Weg, auch eine Schlange huscht vor uns davon. Sonst stehen hier riesige Farne und unzählige Palmen wirklich traumhaft. Aber jetzt wollen wir endlich zu dem süßen See den Basin Lake. Lake Basin

Basin Lake Ein kurzer Trip bringt uns hin und wir sind überwältigt. Schnell Anlauf und rein ins kühle Nass. So stellt man sich den Urlaub vor. Hier sind wir auch fast allein. Langsam schaukeln wir nun durch den Sand zurück zum Eurong Ressort. Den Sonnenuntergang genießen wir dann am langen Sandstrand der hier zugleich die Straße ist. Das Abendbrot im Hotel ist sehr gut und günstig.

27.09.03 Es ist heute der 27.09.03 und Michael hat Geburtstag. Happy Birthday !!! Wir frühstücken im Hotel und düsen dann den Strand entlang. Ist schon cool und das Auto recht hierfür völlig aus. Über die Dünen geht es zum Wabby Lake. Der tiefgrüne See ist schon von oben zu sehen wie er direkt am Dünenende glitzert. Hier tummeln wir uns mit den Fischen und einigen anderen Leuten. Dann stapfen wir durch den tiefen Sand zurück zum Auto. Nun geht es weiter am Strand zum Maheno-Wrack und den Pinnacles, jeweils kurze Stopps. Unser Ziel den Indian Head erreichen wir dann auch etwas später.Zwischenfall am Indian Head

Zwischenfall am Indian Head Es ist schon viel Publikum hier da ein Reisebus tief im Sand steckt und das wohl schon seit dem letzten Abend. Von zwei Fluten wurde er schon überspült und sieht auch schon recht ramponiert aus. Dies ist nun die geführte Tour. Von den Klippen sehen wir Mantas und Haie im Meer unter uns. Man versucht nun den Bus mit zwei weiteren Fahrzeugen zu befreien während sich viele Touristen mit der Kulisse fotografieren lassen. Sieht irgendwie lustig aus aber der Greifer hängt auch schon mit drei Rädern in der Luft und jetzt wird ein Stahlseil eingesetzt. Leider können wir nicht verweilen weil der Flieger ruft. Wir sausen am Strand zurück und unser Pilot wartet schon. Zwei junge Frauen überreden mich hier auf der Terrasse zu einem kühlen Drink. Bundaberg-Rum, Ginger und viel Eis ist sehr köstlich aber benebelnd. Unser netter Pilot bringt uns zurück nach Hervey Bay und wir unterhalten uns nett. Wir fahren dann noch ein Stück weiter bis zu einem Campingplatz am Mondura-Damm weiter im Land. Dort empfängt uns ein wahnsinnig schöner Sonnenuntergang. Und nach Abendbrot und einem Glas Wein im Camper. kuscheln wir uns in den Schlaf.

Hervey Bay bis Arlie Beach 28.09.2003 bis 29.09.2003

28.09.03 Am Morgen suchen wir dann die Schnabeltiere, leider erfolglos. Aber schau da hüpfen zwei Kängurus in der freien Wildbahn es gibt sie also doch auch außerhalb des Zoos. Bis jetzt hatten wir dies eher für einen Werbegag gehalten. Heute fahren wir viel nur mit kurzen Unterbrechungen um zu tanken und eine Kleinigkeit zu essen zum Beispiel richtig fettig klebrig süßen Caramelkuchen an einer Raststätte. Zu trinken wechsle ich meist zwischen Vanilla Coke und Säfte die es leider nur hier gibt. Micha bleibt bei Coke und ist somit nicht so experimentierfreudig. In Mackay baden wir wieder im Meer. Dann fahren wir weiter bis zum Camp im Eungella National Park mitten im Regenwald. Hier haben wir auch Glück auf unserer Suche nach den Schnabeltieren. Und in der Luft schwirren die Kakadus nur so und machen heftig Radau. Aber es wird dunkel und somit gibt es noch Fish und Chips Take away frisch aus der Friteuse und wir verdrücken das im Camper. Beim duschen kommt nur wenig Wasser, hoffentlich ist das morgen früh besser. Regenwald im Eungella National Park

29.09.03 Heute stehen wir auf und es ist diesig. Wir sind wohl direkt in den Wolken und können gar nicht hinunterschauen. Aber direkt neben dem Camper breitet sich eine Decke blauer Blüten aus und ein paar Palmen und Farne schauen heraus. Irrsinnig romantisch !!! Was aber weniger toll ist, heute gibt es kein Wasser!! Nach einer Katzenwäsche läuft auch wieder die Dusche spärlich, doch bei den Männern steht schon eine Schlange und Micha verschiebt die gründliche Wäsche auf später. Nun ab in den Regenwald. Wir laufen an einem Fluss entlang zwischen Palmen und Farnen und die Sonne versucht langsam durchzudringen in den Märchenwald. Es ist kaum jemand unterwegs hier. Mal huscht eine Schlange rasch vorbei und hier rennt ein buntes Huhn durch das Unterholz. Irgendwann müssen wir umdrehen. Die Palmwedel sind so groß, dass ich sie als Regenschirm benutzen könnte.

Überraschung ! Zurück am Kiosk gibt es noch eine unangenehme Überraschung auf der Toilette für mich. Eine große Spinne auf dem Papier, igitt. Ich mag keine Spinnen. Aber sie mochte mich wohl auch nicht, denn sie war genauso schnell auf der Flucht wie ich. Noch ein kurzer Palmenrundweg mit fantastischen Ausblicken und dann geht die Fahrt weiter. Wieder am Meer kommen wir nach Arlie Beach. Von hier aus planen wir einen Ausflug zu den Whitsunday Islands. Wir finden wieder Platz in einem BIG4 Ressort. Und wie immer ab in den Pool und schon mal Schnorcheln üben ohne Hilfsmittel. Im Ort herrscht wieder ein ziemliches Treiben. Es ist Urlaub pur. Cocktails schlürfen für 4.80 AU$, und gut Essen gehören da unbedingt dazu. Herrlich !!!

Unterkategorien

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok