Frankreich 2006 Villandry

Azay-le-RideauSamstag 15. JuliUnser schwarzer Tag oder warum es keinen Film von Frankreich geben wird. Wir holen das Croissant und das Baguette ab. Nach dem Frühstück packen wir zusammen und wollen losfahren. Nur das Auto mag nicht. Springt nicht an, war die Batterie doch etwas überlastet von der Kühlbox, dem Handy, der Kamera und der Lampe am abend. Während ich fix den Müll wegbringe bittet Micha den Nachbarn um Starthilfe. Eine deutsche Familie mit einem Volvo. Das geht dann alles recht flott und der Wagen läuft wieder. Wir fahren noch einen kleinen Umweg über Loches, eine schöne mittelalterliche Stadt und es ist Markt. Wir schlendern durch den Ort und schauen uns das bunte Treiben an. Das Auto springt danach sofort wieder an.

Frankreich 2006 Chinon

Sonntag 16. JuliAuch am nächsten Morgen ernten wir noch viel Anteilnahme aber die Kamera taucht nicht auf. Die Franzosen neben uns lassen mich garnicht zum duschen gehen. Wir unterhalten uns obwohl ich eigentlich kein französisch kann und die beiden kein deutsch, irgendwie verstehen wir uns schon. Die Quintessenz lass nichts bei Franzosen unbeaufsichtigt liegen. Die Wärterin ist wieder da kann aber nicht wirklich helfen. Denkmal der Jeanne d'Arc in ChinonUnsere Nachbarn würden am liebsten mit uns die anderen Zelte inspizieren, ich denke aber die Kamera ist längst vom Platz. Micha fährt nun nachdem wir wieder mal Starhilfe brauchten von den Holländern mit einem Franzosen der gut englisch spricht zur Polizei, ich warte derweil und muß mich in den Schatten verkriechen, es ist einfach zu heiß. Dort muß man sich erst mittels Telefonzelle anmelden um hereingelassen zu werden. Micha darf sämtliche Personalien angeben und es dauert eine Zeit. Alles recht spannend, wenn man bloß die Kamera noch hätte. Aus Fehlern lernt man, mal schauen. Als die Beiden endlich wieder da sind schenkt uns der Franzose noch eine Flasche Bordeaux als Entschuldigung, wir sind nicht alle so. Nun geht es also ohne die Kamera weiter. Wir schauen uns noch eine halbe Kirche an, die sich hier im Ort befindet, schnell ein Foto. Dann fahren wir nach Chinon. Die Burg trohnt beeindruckend über dem Ort. Alles steht im Zeichen von Jean d'Arc. Der mittelalterliche Stadtkern ist auch sehr sehenswert. Ab ins Cafe und unseren Flüssigkeitsbedarf auffrischen. Dann fahren wir nach Saumur. Ein privater 4 Sterne-Campingplatz erlaubt uns wieder den Zutritt ins Bad zum erfrischen. Also ab ins Wasser. Dann machen wir uns auf in den Ort. Es gibt wieder lecker Essen und gegen 23.00 Uhr lassen wir den heißen Tag am Zelt ausklingen.

Montag 17. Juli Wir packen zügig zusammen denn heute wollen wir noch bis an das Meer. Ein parr Bilder vom Schloß in Saumur schießen wir noch und dann ab nach Portier. Wir bummeln ca. 1,5 Stunden durch die Stadt und es gibt ein Shirt von Zara. Dann ab Richtung La Rochelle. Da entscheiden wir uns fix vorbei zu fahren gleich auf die Ile de Re. Die Überfahrt über die Brücke kostet 16.50 Euro. Wir finden recht fix einen Zeltplatz direkt am Meer nur die Düne trennt uns. Der Platz schlägt mit 35 Euro zu Buche aber es ist herrlich hier und auch nicht mehr 40 °C heiß. Essen gibt es am Zelt in der Pfanne und der Sonnenuntentergang ist malerisch. Vom Nachbarplatz dringt laute Musik her. Bald sind wir aber müde und legen uns schlafen.

Frankreich 2006 Il de Re

Dienstag 18. JuliAm nächsten morgen geht es gleich nach dem Frühstück zum Baden ins Meer. Es geht flach ins Wasser, der Strand ist herrlich und es ist nicht kalt. Wir verlängern den Platz noch für die nächste Nacht. Danach fahren wir zum Leuchtturm. Hier ist recht viel los. Es ist wieder sehr heiß und wir besteigen den Turm nicht. Wir drehen eine kleine Runde und zur Erfrischung gibt es Eis im Cafe. Dann fahren wir nach Ars-en-Re um ein paar Fotos von dem beeindruckenden Kirchturm zu schießen den wir schon von weitem bewundert haben. Es wird etwas schwierig einen Parkplatz zu finden. Hier stehen viele kleine weiße Häuser und überall zwischendrin stehen Stockrosen. Das gibt hübsche Motive. In der Hitze ist es aber kaum noch auszuhalten also ab zum Zeltplatz und ins Meer. Später kaufen wir ein paar Sachen im Supermarkt ein und fahren nach St.-Martin-de-Re dem Hauptort der Insel.

Frankreich 2006 Soulac sur Mer

von Royan nach Soulac sur MerDonnerstag 20. Juli Nach dem Frühstück springen wir noch kurz in den etwas überlasteten Pool. Überhaupt ist es hier schwierig eine freie Dusche zu finden und das funktioniert nur, wenn man etwas längere Wege in Kauf nimmt. Doch wir schaffen es und fahren dann zur Fähre nach Royan. Wir brauchen bis zur Abfahrt nicht lange zu warten. Es sind viele Deutsche hier und auch Holländer. Das beste ist aber der mit dem handelsüblichen Kühlschrank im Auto festgeschnallt und mit zwei Ersatzbatterien. Die Überfahrt geht schnell. Einen kurzen Fotostopp machen wir am Point de Grave und am Leuchtturm. Dann geht es weiter nach Soulac sur Mer. Ob wir den Zeltplatz von vor 8 Jahren noch finden ? Wir halten in Soulac am Strand und werfen uns in die herrlichen Wellen. Es ist einmalig hier zum Baden.

Den Campingplatz finden wir dann auch recht schnell "Le Palace", ob der wohl damals auch schon so hieß? Alles ist super modern und riesig groß. Wir entscheiden uns gleich für zwei Nächte und man spricht deutsch (oder sächsisch?). Wir schauen uns noch den Strand an und richtig hier sind auch noch die zwei deutschen Bunker. Paßt alles. Zum shoppen geht es in den Champion-Supermarkt. Abends laufen wir dann in den Ort, wie früher. Hier können wir uns noch an einiges erinnern. Wir essen herrlich für ca. 75 Euro mit Blick zum Strand und Sonnenuntergang. Mhhhh, lecker. Wir laufen durch den Ort zurück an vielen hübschen Häusern vorbei.

Frankreich 2006 Arcachon

Samstag 22. Juli Am Morgen ist es noch wolkig. Wir packen langsam zusammen und frühstücken. Dann fahren wir nahe der Küste zum Bassin de Arcachon. Die letzten Kilometer vor der Düne fährt vor uns ein Stuttgarter. Wir halten am Parklplatz an der Düne und laufen vorbei an Ständen bis zu den Stufen. Ich hole mir noch flux einen Strohhut. Mit 120 Metern Höhe ist die Düne von Pilat die höchste Europas. Und sie hat es doch geschafft uns zu beeindrucken, trotz der tollen Vorbilder in Afrika. Also erklimmen wir die schiefen Plastikstufen mit vielen anderen Besuchern. Der Blick auf das Bassin ist einfach toll. Der Sand ist recht warm aber noch annehmbar. Wir genießen es noch ein wenig im Sand zu liegen und dann geht es wieder durch den Sand nach unten.

Frankreich 2006 Bergerac

Montag 24. Juli Heute geht es weg von der Küste an Bordeaux vorbei bis nach Bergerac. Hier machen wir Rast, ein netter Ort mit vielen Düne von PilaFachwerkhäusern und Küche aus dem Perigord. Es gibt Foi Gras- Gänseleberpastete- echt lecker! Dann fahren wir nach Montignac zu den Höhlen von Lascaux. Die Ticketts gibt es im Ort und wir haben noch eine Stunde Zeit. Es ist wahnsinnig heiß hier und somit machen wir uns rasch zu den Höhlen. Es handelt sich um eine Nachbildung, da das Original stark angegriffen ist von der Nässe und Pilzen. Die Führung ist auf französisch aber die Zeichnungen sind beeindruckend. Nach 40 min. kommen wir aus der Höhle. Wir fahren noch bis Sarlat zu einem Campingplatz. Dieser wirkt etwas abgelegen ist aber riesig groß und der Pool ist noch offen, was für eine Wohltat. Etwas abschreckend war der Platz in der prallen Sonne aber zum abend ist es nicht mehr schlimm und kühlt ab.

Frankreich 2006 Lavendelfelder

Mittwoch 26. Juli Nach einer kurzen unruhigen Nacht und alles ist pitschnass, gehen wir im Meer baden. Dann verabschieden wir uns von unseren Nachbarn und fahren über Arles an der Camargue entlang nach Marseille. Es ist wieder sehr, sehr heiß. Die Stadt kommt uns riesig groß vor. Wir kaufen ein Ticket für das Chateau d'If. Im Roman hat hier der Graf von Monte Christo im Gefängnis viele Jahre verbracht. Es steht wirklich ein altes Gefängnis auf der kleinen Insel vor Marseille. Bis 14.15 Uhr ist noch Zeit für einen Bummel durch die Einkaufsstraßen. Die Bootsfahrt für 20 Euro dauert ca. 20 Minuten. Wir schauen uns das Gefängnis an, hier ist die Hitze leichter zu ertragen.

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